Beim 2. Powerbreakfast im COWORKINGSALZBURG Club ging es nicht um Motivation.
Und auch nicht um Methoden.
Sondern um eine nüchterne Frage:
Was macht Menschen unter veränderten Bedingungen arbeitsfähig?
Impuls von Marcus Trute
Marcus Trute begann nicht mit Thesen, sondern mit Erfahrung.
Frühe Veränderungen in der Kindheit, ein Umzug in ein anderes Land, eine Krankheit, die Grenzen sichtbar machte. Sport dient Marcus als kontinuierliche Auseinandersetzung mit Belastung, Struktur und Training.
Kein Heldenskript. Keine Dramatisierung.
Sondern die Beobachtung, dass Entwicklung nicht aus Schonung entsteht.
Sein Zugang zu Potenzial war entsprechend unaufgeregt:
Potenzial ist angelegt, aber nicht automatisch wirksam.
Es entfaltet sich nur unter bestimmten Bedingungen.
Potenzial zeigt sich dort,
wo sich Bedingungen ändern und neue Fähigkeiten wirksam werden.
Nicht alles, was möglich wäre, wird relevant.
Relevant wird, was unter veränderten Bedingungen nutzbar bleibt.
Warum Potenzial heute kein Randthema ist
Veränderung ist kein Ausnahmezustand mehr.
Sie ist Alltag.
Was früher Jahrzehnte brauchte, erreicht heute in Wochen Millionen Menschen. Geschwindigkeit ist nicht mehr nur technisch – sie ist psychologisch.

Überforderung, Unsicherheit und Kontrollverlust sind keine individuellen Defizite.
Sie sind Folgen eines Umfelds, das sich schneller verändert, als Routinen tragen.
In diesem Kontext entscheidet sich,
ob Potenzial brachliegt oder wirksam wird.
Impuls von Mario Schönherr
Mario Schönherr holte den Gedanken konsequent in den Arbeitsalltag zurück.
Fokus, so seine Beobachtung, ist eine Kernkompetenz des 21. Jahrhunderts.
Und gleichzeitig das, was am stärksten unter Druck steht.
Zwischen permanentem Kontextwechsel und Dauerablenkung wird vieles erledigt –
aber wenig wirklich bearbeitet.
Sein Gegenentwurf war bewusst einfach:
wieder lernen, bei einer Sache zu bleiben.
Nicht aus Nostalgie. Sondern aus Notwendigkeit.
Wachstum, so Mario, scheitert selten am Wie.
Fast immer am fehlenden Warum.
Solange das Warum unklar ist, bleibt Entwicklung abstrakt.
Erst mit einem eigenen Warum entsteht Lust zu wachsen –
nicht nur monetär, sondern auch voneinander lernend.
Auch Zusammenarbeit braucht Klärung.
Ohne sie wird Verantwortung weitergereicht,
bis sie niemand mehr trägt.
Und Kommunikation?
In einer Welt permanenter Vernetzung wird Zuhören zur Ausnahme.
Nicht zuhören, um zu antworten.
Sondern zuhören, um dem Gesagten Raum zu geben.

Ein Format mit Geschichte
Das Powerbreakfast ist kein einmaliges Format.
Marcus Trute und Mario Schönherr gestalten es seit einiger Zeit in München.
Nach der ersten Ausgabe in Salzburg wurde es nun zum zweiten Mal hier umgesetzt.
Zwei Perspektiven, ein gemeinsamer Kern
Der eine Blick auf Potenzial unter Veränderung,
der andere auf Arbeitsfähigkeit im Alltag.
Beide Impulse trafen sich in einem Punkt:
Entwicklung entsteht nicht durch Absicht.
Sondern durch Rahmen, Haltung und Übung.
Genau dafür ist das Powerbreakfast gedacht.
Als Denkraum.
👉 Findet auch 2026 wieder statt.
Ausblick
Beim Powerbreakfast wurde deutlich:
Wachstum braucht kein weiteres How-to.
Sondern ein geklärtes Warum.
Wer Coworker:innen wie Mario und Marcus im Arbeitsalltag erleben will, findet sie im COWORKINGSALZBURG CLUB.
Der Club bietet einen verlässlichen Rahmen für konzentrierte Arbeit: 24/7 geöffnet, flexibel nutzbar – auch für wenige Stunden im Monat.
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